Beifahrer mit vier Pfoten - Teil 2

August 18, 2014




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Ob es sich um einen Ausflug ins Blaue oder den Weg zum nächsten großen Abenteuer handelt: Manchmal geht es einfach nicht ohne Auto und dein vierbeiniger Freund darf als Beifahrer natürlich nicht fehlen.

Achte auf die Sicherheit deines Beifahrers

Du schnallst dich vor dem Autofahren an. Nicht immer weil dir deine Sicherheit so wichtig ist, sondern weil der Gesetzgeber es so will. Aber zumindest bist du dadurch bei Unfällen geschützt. Dein vierbeiniger Beifahrer hat denselben Schutz verdient.

Manchmal muss es schnell gehen und du lässt den Hund mal eben in den Kofferraum oder auf den Rücksitz springen und düst los. Aber offiziell gelten Hunde als Ladung. Und die muss auf der Fahrt bekanntlich gesichert werden, wenn du dir keine Bußgelder einhandeln willst. Versicherungen zahlen bei einem Unfall auch nicht, wenn dein Hund Schuld daran hat. Wie du deinen Hund sicherst, kannst du aber selbst entscheiden.

Netze und Gitter

Für größere Autos sind Netze und Gitter eine gängige Möglichkeit, um deinen Hund bei Unfällen zu schützen. Dadurch besteht auch die Gefahr nicht mehr, dass dein Hund plötzlich auf den Fahrersitz will und dich behindert. Netze wirken freundlicher als Gitter und sind meistens auch leichter im Innenraum anzubringen. Allerdings sind sie nicht so stabil wie Gitter. Auch wenn es für deinen Hund schmerzhafter ist gegen ein Gitter zu prallen, kannst du zumindest sicher sein, dass dieser Aufprall der letzte ist. Die Befestigungsbänder der Netze können nämlich schnell reißen. Je geringer die Abstände zwischen den Gitterrohren sind, desto weniger Verletzungsgefahr besteht. Das ist vor allem bei kleineren Hunden zu beachten.

Anschnallen bitte!

Wenn dein vierbeiniger Begleiter auf dem Rücksitz mitfahren soll, kann ein Sicherheitsgurt eine gute und bequeme Lösung sein. Du legst deinem Hund ein Geschirr um, das mit einem entsprechenden Sicherheitsgurt, wie zum Beispiel dem Alcott Sicherheitsgurt, am Gurtschloss befestigt wird. Der Gurt und das Geschirr sollten nicht nur gut sitzen und bequem sein, sondern auch aus festem Gewebe und gut verarbeitet sein. Nimm dir vor der Fahrt die Zeit, deinen Freund sorgfältig anzuschnallen. Der Gurt sollte nicht zu lang sein. Dein Hund soll zwar bequem liegen und die Position wechseln können, aber er soll nicht zu dir auf den Fahrersitz kommen. Wenn der Gurt zu lang ist besteht außerdem die Gefahr, dass dein Hund bei einem Aufprall umher geschleudert wird.

Die gemütliche Höhle – Transportboxen

Auch Transportboxen sind eine vielseitig einsetzbare Möglichkeit, um deinen Hund während der Fahrt zu sichern. Es gibt Boxen in allen Formen, Größen und aus jedem Material. Besonders geeignet für deinen persönlichen Gebrauch sind Boxen aus Hartplastik. Beim Kauf der Transportbox gilt es einiges zu beachten. Dein Hund sollte in der Box bequem liegen, sich umdrehen und auch mal aufsetzen können. Allerdings darf die Transportbox nicht zu groß sein, damit dein vierbeiniger Mitfahrer nicht darin herumgeschleudert wird.

Auch an eine Transportbox musst du deinen Hund vielleicht erst gewöhnen. Stell die Box zu Hause auf und richte sie gemütlich mit Decken und Spielzeug ein. Die Alcott Fleece-Einlegematte kann eine einfache Transportbox zu einer gemütlichen Höhle machen. Locke deinen Freund zuerst mit Leckerlis hinein. Schon bald wird dein Hund die Transportbox lieben gelernt haben.

Es ist wichtig, wo du die Transportbox während der Fahrt sicher platzieren kannst. Keinesfalls sollten Transportboxen ungesichert und frei liegen. Für kleinere Boxen eignet sich der Fußraum hinter den Vordersitzen. Größere Boxen stellst du am besten in den Kofferraum oder hinter die Rücksitze. Ist die Transportbox nicht passgenau zurrst du sie fest, damit dein vierbeiniger Mitfahrer nicht zusätzlich umher geschleudert wird. Außerdem solltest du die Box nach Möglichkeit quer zur Fahrtrichtung platzieren. Das federt das Gewicht deines Hundes breit ab, falls es zu einer Vollbremsung kommt, und vermindert das Verletzungsrisiko.

Eile mit Weile

Bei all der Vorfreude auf das nächste Abenteuer kann man die Sicherheit schon mal vergessen - oder ganz kühn in den Wind schlagen. Natürlich will jede Chance auf ein Abenteuer auch genutzt werden. Aber bring dich und deinen vierbeinigen Gefährten dabei nicht unnötig in Gefahr. Damit ihr auch in Zukunft viele spannende Abenteuer erleben könnt.

Hier geht es zu Teil 3 - Gestalte die Fahrt so angenehm wie möglich