Beifahrer mit vier Pfoten – Teil 1

August 15, 2014




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Ob es sich um einen Ausflug ins Blaue oder den Weg zum nächsten großen Abenteuer handelt: Manchmal geht es einfach nicht ohne Auto und dein vierbeiniger Freund darf als Beifahrer natürlich nicht fehlen.

Deinen Hund an das Auto gewöhnen

Manche Hunde sind begeisterte Beifahrer, andere ganz und gar nicht. Es gibt Hunde, die springen voller Enthusiasmus ins Auto, sobald sich eine Tür öffnet. Und es gibt Hunde, die wollen gar nicht erst in die Nähe eines Fahrzeugs kommen.

Welpen on Tour

In den ersten drei Monaten des jungen Hundelebens sollte der Hundezüchter mit den jungen Welpen und der Mutter bereits das Autofahren üben. Das ist der beste Weg, um einen Hund dauerhaft beifahrertauglich zu machen.

Ist das nicht passiert, ist das erste Autofahren für einen jungen Hund oft ein negatives Erlebnis: Er wird aus seiner gewohnten Umgebung gerissen, von seiner Mutter getrennt und von fremden Leuten verschleppt. Viele Welpen übergeben sich auf ihrer ersten Autofahrt und haben dann dauerhafte Probleme damit.

Falls der Hundezüchter aber keine Übungsfahrten machen will, kannst du den kleinen Welpen zumindest besuchen so oft es geht. Am besten bringst du deine Familie mit, damit der Nachwuchs schon alle kennen lernen kann. Dann seid ihr auf der ersten Autofahrt zumindest keine Fremden mehr. Und es gibt schließlich nichts Niedlicheres als Hundewelpen, oder? Wird das neue Familienmitglied auf der ersten Fahrt noch gehalten und gestreichelt, ist zukünftiges Autofahren kein Problem mehr. Die ersten Fahrten müssen trotzdem nicht unbedingt die zum Tierarzt sein…

Was der Welpe nicht lernt…

…kann der ausgewachsene Hund immer noch lernen. Auch wenn das etwas schwieriger ist. Wenn dein Hund sich mit Pfoten und Pfoten gegen das Autofahren wehrt, dann gewöhne ihn zuerst behutsam an das Auto. Auch wenn du denkst, dass das nicht nötig ist: Irgendwann könnte ja doch mal eine Fahrt nötig werden.

Zu Beginn lässt du deinen Hund das Wageninnere beschnuppern, damit er sich auf seine Art damit vertraut machen kann. Einen kleineren Hund setzt du einfach in das Auto. Bei einem größeren Hund kannst du mit Leckerlis nachhelfen (bei kleineren natürlich auch). Hat dein vierbeiniger Freund es ins Innere geschafft, lobst du ihn überschwänglich und belohnst ihn mit weiteren Leckerlis. Setz dich eine Weile mit deinem Hund ins Auto, rede mit ihm und streichel ihn. Zeig ihm, dass das Auto kein Ort ist, vor dem er Angst haben muss. Aber zwing deinen Hund keinesfalls länger im Auto zu bleiben, falls er es nicht erträgt. In diesem Fall wiederholst du die Übung, bis dein vierbeiniger Freund sich daran gewöhnt hat. Wenn alles in Ordnung ist, machst du den Motor an, um deinen Hund mit dem Geräusch vertraut zu machen.

Auch kurze Fahrten führen zum Abenteuer

Am Anfang solltest du mit deinem Hund nur kurze Strecken an schöne Ziele fahren. Besonders geeignet sind Wälder, Wiesen und Auslaufgebiete. Wenn man Ende des Weges ein Abenteuer auf deinen vierbeinigen Beifahrer wartet, freut ihn das nicht nur, er macht auch weitere positive Erfahrungen mit dem Autofahren.

Hier geht es zu Teil 2 - Achte auf die Sicherheit deines Beifahrers