Dein Hund hatte gerade Futter, der Wassernapf ist gefüllt und Gassigehen ist erst eine halbe Stunde her. Trotzdem will dir deine Fellnase etwas mitteilen. Im folgenden Abschnitt helfen wir dir, die Gestik und Mimik deines Vierbeiners besser zu verstehen und die feinen Signale zu deuten.

Ein wedelnder Schwanz (Rute) zum Beispiel drückt nicht unmittelbar Freude aus, sondern zeigt einfach nur die Erregung deines Hundes. Dies kann aber sowohl positiv als auch negativ sein. Deswegen solltest du nicht nur auf die Rute, sondern auch auf die Körperhaltung, Kopf- und Ohrenstellung achten. Es gibt keine Anzeichen, die einzig und allein auf eine bestimmte Stimmung hinweisen, deswegen ist es wichtig die Gesamtsituation zu erfassen und die Reaktionen deines Hundes im Kontext zu sehen. Es kann helfen, wenn du versuchst, dich in deinen Hund hineinzuversetzen.

Eigenmerkmale

Menschen reagieren unterschiedlich: Einige werden beispielsweise bei Nervosität immer ruhiger und verschlossener, andere werden aufgedreht oder sogar hysterisch. Auch Hunde haben verschiedene Charaktereigenschaften und reagieren unterschiedlich. Lerne deinen Hund kennen und merke dir, wie er in bestimmten Situattionen reagiert. So kannst du seine Signale leichter deuten und neue Situationen besser einschätzen.

Spielen

Der tut nichts, der will nur spielen... Aber kannst du erkennen, ob der Hund wirklich nur spielen will?
Anzeichen dafür sind schwunghafte und übertriebene Gesten und Bewegungen. Die Fellnase wedelt ausgelassen mit der Rute, hat einen wachen und aufmerksamen Blick und eine geöffnete Schnauze. Auch an der Körperhaltung kannst du spielerisches Verhalten erkennen: Der Oberkörper ist gesenkt und die Vorderpfoten nach vorne ausgestreckt, das Hinterheil ist erhöht.

Beschwichtigung und Unbehagen

Hunde senden verschiedene Signale,  um eine angespannte Situation zu entschärfen und das Gegenüber, sowohl andere Hunde als auch Menschen, zu beschwichtigen. Durch Abbrechen des Blickkontakts oder Abewenden des Kopfes machen sie deutlich, dass sie einem Konflikt aus dem Weg gehen wollen. Das ist dir vielleicht schon einmal aufgefallen, als du dein Tier fotografieren wolltest und es demonstrativ den Kopf zur Seite gedreht hat. In diesem Fall versuchte deine Fellnase aber weniger dich zu beschwichtigen als Unbehagen auszudrücken und sich selbst zu beruhigen. Auch Gähnen ist nicht automatisch ein Indikator für Müdigkeit, sondern kann ein Zeichen dafür sein, dass sich dein Vierbeiner in dieser Situation nicht vollkommen wohlfühlt. Vergleichbare Signale sind Blinzeln oder Hinsetzen.

Stress

Wenn du vom Stress geleitet immer hektische wirst, überträgt sich diese Stimmung auch auf deinen Hund. Aber auch ungewohnte Situationen, fremde Menschen und Hunde können Stress bei deinem Vierbeiner auslösen. Das häufigste Anzeichen dafür ist Hecheln. Die meisten Hunde sind unruhig, der Blick geht hin und her und die Rute schwingt leicht, um sich selbst zu beruhigen. Aber auch Gähnen, das Wundlecken von Pfoten oder Verdauungsprobleme können Anzeichen von Stress sein. Und mit dem Stress ist es wie beim Menschen: zu viel ist ungesund.

Angst

Hat ein Hund Angst, macht er sich  klein und zeigt sich unterwürfig, um einen Konflikt zu umgehen. Er versucht seine Körpergröße auf das kleinste zu minimieren und wenig Angriffsfläche zu bieten. Der  Körper ist gebeugt, der Rücken abgerundet und die Ohren angelegt. Ein weiteres Anzeichen für Angst sind gebeugte Hinterbeine und ein bis zum Bauch eingeklemmter Schwanz.

Aggressionshaltung
Man unterscheidet zwischen der offensiven und defensiven Aggressionshaltung.


 
Offensiv: Steht der Hund kurz vor dem Angriff, 
ist seine gesamte Körperhaltung nach vorne gerichtet. In Vorbereitung zum Sprung ist das Gewicht auf die Vorderbeine verlagert und der Körper leicht gebeugt. Kopf und Ohren sind nach vorn geneigt. Die Rute ist leicht erhöht, die Mukeln angespannt und die Nackenhaare aufgestellt. Mit seinem Blick fixiert der Hund den Gegner und hat die Lippenwinkel kurz zurückgezogen, sodass nur die drohenden Schneide- und Eckzähne sichtbar sind. Zudem knurren viele Hunde.

defensiv: Da Aggression oft Spuren von Angst enthält, ist die Körperhaltung nicht nach vorn, sondern nach hinten in Fluchtrichtung gerichtet. Das Gewicht ist auf
die Hinterbeine verlagert und die Körperhaltung ist leicht geduckt. Die Muskeln sind angespannt und die Nackenhaare vollständig aufgestellt. Auch die Ohren sind flach an den Kopf angelegt und die Rute ist unter den Bauch geklemmt, ähnlich der Körperhaltung bei Angst. Bei der defensiven Aggressionshaltung sind die Lefzen weit zurück gezogen und viele Zähne entblößt. Zur weiteren Abwehr entfährt dem Vierbeiner oft ein Knurren.

Hunde gelten nicht umsonst als bester Freund des Menschen und werden von vielen mehr als Familienmitglied als als Haustier gesehen. Doch bevor du dir einen Hund anschaffst, gibt es viele Dinge zu beachten. Denn die Vierbeiner können je nach Rasse und Größe über 15 Jahre alt werden und da solltest du keine überstürzten Entscheidungen treffen. Zunächst ein paar Leitfragen:


Bist du als Hundehalter geeignet?

  1. Hast du genug Zeit für Erziehung, Spaziergänge und Kuschelstunden?

  2. Wer passt auf deinen Hund auf, wenn du mal keine Zeit hast?

  3. Kannst du die Bedürfnisse deines Hunde in den Vordergrund stellen?

  4. Wirst du dich auch in 15 Jahren noch um dein Tier kümmern?

  5. Gibt es in deiner Familie Personen mit einer Tierhaarallergie?

  6. Hast du genug Platz für deinen Vierbeiner?

  7. Ist dein Umfeld tierfreundlich?

  8. Kannst du die Kosten von Futter, Zubehör, Tierärzten, Versicherungen und Steuern tragen?

  9. Welche Rasse mit welchen Eigenschaften passt zu dir?

  10. Woher bekommst du den Hund: Von Privatpersonen, vom Züchter, aus dem Tierheim oder dem Ausland?

 

Das braucht dein Hund

  1. Geborgenheit in einem festen Zuhause

  2. Eine Bezugsperson, die für ihn an erster Steller der Rangordnung steht

  3. Klare Strukturen und geregelte Tagesabläufe

  4. Menschen, die respekt- und liebevoll mit ihm umgehen

  5. Einen Rückzugsort, an dem dein Hund ungestört schlafen und sich ausruhen kann

  6. Viel Bewegung und Auslauf zusätzlich zu den täglichen Spaziergängen

  7. Geistige Herausforderungen, die ihn nicht überfordern

  8. Zuneigung, Lob und Streicheleinheiten

  9. Artgerechte Ernährung

  10. Spiel, Spaß und natürlich Abenteuer

     

    Die folgenden Dinge gibt es zu beachten, wenn du dir einen Hund anschaffen willst:

     

    Ein Hund braucht Zeit

    Die fehlende Zeit ist heutzutage oft das größte Problem. Morgens geht’s ins Büro und abends fällt man erschöpft aufs Sofa und freut sich auf einen gemütlichen Abend. Bleibt da überhaupt noch Zeit für einen Hund? Hunde sind soziale Tiere und brauchen viel Zuneigung und Aufmerksamkeit. Natürlich musst du nicht 24 Stunden am Tag mit deinem Hund zusammensein, aber mehrere Stunden pro Tag solltest du dich auf jden Fall intensiv mit deiner Fellnase beschäftigen. Denn nur so, kannst du eine Bindung zwischen dir und deinem Hund schaffen.

    Erziehung
    Hundeerziehung und gegenseitiges Vertrauen braucht viel Zeit, Geduld und intensives Training. Mit der Erziehung eines Hundes ist nicht die Anzahl der Tricks gemeint, die er beherrscht, sondern grundlegender Gehorsam, damit dein Vierbeienr seine Umwelt nicht belästigt oder gar gefährdet. Denn der Hundehalter hat die Sorgfaltspflicht und haftet für sein Tier. In einigen Bundesländern ist deswegen sogar ein sogenannter „Hundeführerschein“ Pflicht.
    Stelle sicher, dass du deinen Hund unter Kontrolle hast.
     
    Spiel, Spaß und Abenteuer 
    Teile deine Zeit für notwendige Spaziergänge und Spielzeiten ein. Dein Hund sollte mindestens (!) 3x am Tag Gassigehen und zwar nicht nur, um seine Geschäfte zu verrichten, sondern auch als körperlichen Ausgleich. Deswegen solltest du ihn nicht nur an den nächsten Busch lassen, sondern größere Runden drehen. Für deinen Hund ist jeder Spaziergang ein kleines Abenteuer und es wäre doch schade, wenn es nur fünf Minuten dauern würde.
    Außerdem solltest du deinen Vierbeiner beschäftigen, damit keine Langeweile aufkommt. Biete ihm körperliche und geistige Herausforderungen. Ballspielen, Hindernisläfue, Versteckspiele, etc. all das macht deinem Hund Spaß und sollte nicht zu kurz kommen.

    Job
    Es ist durchaus möglich, deinen Hund ein paar Stunden alleine zu lassen. Es sollte sich auf jeden Fall eine gewisse Routine einstellen, damit sich deine Fellnase daran gewöhnen kann, dass du jeden Morgen für ein paar Stunden das Haus verlässt. Dein Vierbeiner weiß dann aber auch, dass du wieder zurück kommst.
    Wenn du Vollzeit arbeitest, kann dein Hund auf jeden Fall nicht den ganzen Tag alleine bleiben. Hast du Familienmitglieder oder Mitbewohner, die sich währenddessen um ihn kümmern? Kannst du ihn mit ins Büro nehmen? Gibst du ihn in eine Hundetagesstätte? Solltest du dir dann überhaupt einen Hund anschaffen, wenn du die Hälfte des Tages im Büro verbringst und fremde Personen auf ihn aufpassen müssen? Überlege dir also rechtzeitig, wie du deinem Tier einen geregelten Alltag ermöglichen kannst und wer sich während deiner Abwesenheit kümmert. Es gibt auch die Möglichkeit deinen Vierbeiner für ein paar Stunden in eine Hundetagesstätte zu bringen (weitere Infos siehe unten "Kosten" - "Hundebetreuung").
     
    Urlaub
    Mit einem Hund in deiner Familie ergeben sich auch neue Fragen und Kosten bei der Urlaubsplanung. Kommt dein Hund mit in den Urlaub? Wo sind Hunde überhaupt erlaubt? Wie reist ihr dorthin? Wenn dein Vierbeiner zu Hause bleibt: Wer passt dann auf ihn auf? – Die Nachbarn? Eine Hundepension? Auch wenn in kurzer Zeit kein Urlaub geplant ist, solltest du langfristig gesehen diese Fragen im Kopf behalten.

    Ein Hund braucht ein tierfreundliches Umfeld

    Du gibst einem Tier ein neues Zuhause: Alles ist neu und fremd und macht erstmal Angst. Trotzdem kannst du deinem Hund eine schöne und sichere Unterkunft geben, die ihm Geborgenheit und Vertrauen schenkt.

    Wohnfläche
    Zunächst solltest du überprüfen, ob in deiner Wohnung oder deinem Haus Hunde erlaubt sind. Diese Frage stellt sich meist nur bei Mietwohnungen, wo die Entscheidung beim Vermieter liegt. Ist diese Frage geklärt solltest du dir überlegen zu welchen Bereichen dein Hund Zutritt hat. Darf er zum Beispiel ins Bade- oder Schlafzimmer oder soll er sich nur in Wohnzimmer und Küche aufhalten?

    Auf jeden Fall gilt: Je kleiner die Wohnung, desto kleiner der Hund! Denn die Vierbeiner brauchen nicht nur draußen, sonder auch in drinnen genug Platz.jack russel
     
    Wohngegend
    Auch was die Wohngegend betrifft gibt es günstige und eher ungünstige Wohnorte. Ein Haus auf dem Land mit einem großen Garten zum Toben und vielen Waldwegen wäre zum Beispiel besser geeignet als eine kleine Stadtwohnung an einer vielbefahreren und für den Hund sehr gefährlichen Straße. Das bedeuet aber keines Falls, dass deine Fellnase sich nicht auch dort wohlfühlen wird.
    Wenn du in einem Wohngebiet mit vielen Kindern wohnst, sollte dein Tier kinderfreundlich sein, was größtenteils von seinem Charakter und seiner Erziehung abhängt. Teilweise gelten aber auch einige Rassen als besonders kinderfreundlich.
    In einem Wohngebiet oder Mehrfamilienhaus sollten auch deine Nachbarn dem Hund gegenüber tolerant sein. Das betrifft gelegentliches Bellen und nach abentuerlichen Spaziergängen ein wenig Schmutz oder Gerüche im Treppenhaus.

     

    Ein Hund kostet Geld

    Ein nicht unwesentlicher Aspekt der Hundehaltung sind die entstehenden Kosten. Das sind zu Beginn einmalige Anschaffungskosten für den Hund selbst , eine Grundaustattung an Zubehör und gegebenenfalls ein Besuch in der Hundeschule. Laufende Kosten beziehen sich auf das Futter und Leckerlis, regelmäßige Tierarztbesuche für Impfungen und Wurmkuren sowie Ausgaben für Hundesteuer und Haftpflichtversicherung.

    Kaufpreis
    Der Kaufpreis für einen Hund hängt von der Körpergröße, dem Alter, aber vor allem von der Rasse bzw. Reinrassigkeit ab: Ein reinrassiger Mopswelpe ist also teurer als ein ausgewachsender Jack Russel Mischling. Entscheidend ist auch der Kaufort: Holst du deinen Hund aus dem Tierheim, wird weniger verlangt, als wenn du ihn direkt bei einem Züchter kaufst. Deswegen können die Kosten zwischen ca. 250€ und 1.500€ für den reinen Kaufpreis liegen.
     

    Futter
    Weitere Kosten entstehen durch das Futter. Auch hier gilt: große Hunde sind teurer in der Haltung, da sie mehr Futter benötigen als Kleine. Die täglich empfohlene Menge an Futter liegt bei kleinen Hunden zwischen 90 und 150g, bei Großen können es bis zu 500g pro Tag sein. Bei niedrig- bis mittelpreisigen Futtermitteln können die monatlichen Kosten je nach Größe und Gewicht des Hundes zwischen 8€ und 35€ variieren. Entscheidest du dich für Markenfutter oder Barf (Rohfütterung von frischem Fleisch und Gemüse), sind die Kosten erheblich höher. Futter vom Discounter ist übrigens nicht automatisch schlechter, nur weil es günstiger ist. Zusätzlich kommen Ausgaben für Leckerlis oder andere Snacks hinzu.


    Zubehör
    Damit dein Hund sich wohlfühlt braucht er das passende Zubehör. Zur Grundausstattung gehören ein Hundebettchen/körbchen, Futter- und Trinknapf, Halsband, Leine, Zeckenzange/karte und etwas Spielzeug. Auch hier gibt es keine Pauschalkosten, da auch hier die Preise von der Größe des Hundes und der Qualität des Zubehörs selbst abhängig sind. Das Zubehör fällt zwar nicht unter laufende Kosten, aber mit der Zeit nutzt es sich ab und muss ersetzt werden.
    Das passende Hundezubehör findest du auch hier bei uns im Shop.
     
    Hundeschule
    Wir empfehlen mit deinem Hund in die Hundeschule zu gehen. So lernt er sich richtig zu verhalten und zusätzlich stärkt das intensive Training eure Bindung zueinander. Suche dir am besten eine Hundeschule in deiner Nähe und informiere dich über die Preise dort. Je kleiner die Gruppe, in der ihr trainiert, desto höher werden die Kosten sein. Welpenerziehung und Grundtrainingskurse kosten außerdem mehr als Fortgeschrittenenkurse. Oft werden 10er Karten angeboten bei denen die Preisspanne zwischen 80€ und 170€ liegen kann. Auch hier sagt die Höhe der Kosten nichts über die Qualität aus. Wichtig ist die Kompetenz des Ausbilders und dass dein Hund und du euch in der Gruppe wohlfühlt und ihr Fortschritte beim Training macht.
     
    Tierarzt
    Ein weiterer Kostenfaktor sind auftretende Tierarztkosten. Dazu gehören regelmäßige Impfungen für ca 50€ und Wurmkuren, die je nach Größe des Hundes zwischen 10€ und 30€ liegen . Hinzu kommen unvorhersehbare Tierarztbesuche bei Verletzungen oder geplante Operationen wie zB. einer Kastration, die zwischen 100€ und 250€ liegen kann. Tierarztbesuche sind wichtig, damit dein Hund gesund und munter bleibt.
     
    Chip
    Auch wenn es um das Chippen deines Hundes geht, gilt: Informiere dich zunächst, ob es in deinem Bundesland eine Chip-Pflicht gibt. Der Chip wird deiner Fellnase am Hals eingesetzt und enthält Daten zu Hund und Halter. So kann dir dein Hund schneller zugeordnet werden, sollte er einmal davonlaufen. DieTransplantation eines solchen Chips kostet um die 30€.
     
    Hundesteuer
    Mit dem Kauf eines Hundes bist du als Halter/In dazu verpflichtet Hundesteuer zu zahlen. Wie auch in den anderen Punkten, hängt die Höhe von der Größe/Rasse des Hundes ab (gefährlich geltende Rassen wie zB. Rottweiler haben einen höheren Steuersatz) sowie von der zuständigen Gemeinde. Deinen Hund meldest du dann über das zuständige Finanzamt an. In Hamburg beträgt die Hundesteuer beispielsweise etwa 90€ pro Jahr.
     
    Hundehaftpflichtversicherung
    In vielen Bundesländern ist die Hundehaftpflichtversicherung vorgeschrieben, also informiere dich zunächst, ob das für deinen Wohnort auch der Fall ist. Generell ist die Versicherung aber sinnvoll, da sie für Sach- und Personenschäden aufkommt, die dein Hund verursacht. Während Kleintiere wie Katzen, Kaninchen oder Vögel in der privaten Haftpflichtversicherung abgedeckt sind, müssen Pferde und auch Hunde extra versichert werden. Auch hier hängen die Kosten von der Rasse ab, aber der durchschnittliche Preis liegt bei etwa 70€ pro Jahr.
     
    Hundebetreuung
    Weitere Kosten, die auf dich zukommen könnten, sind Hundesitter oder Urlaubsbetreuungen. Bist du voll berufstätig und hast niemanden, der sich während deiner Abwesenheit um die Fellnase kümmert, gibt es Hundetagesstätten (HuTas), wo du dein Tier tagsüber abegeben kannst. Pro Stunde sind es durchschnittlich etwa 15€, was bei fünf Tagen pro Woche à drei Stunden schon 225€ im Monat wären. Wenn du einen Urlaub planst, kannst du deinen Vierbeiner auch für längere Zeit in eine Hundepension oder ein Hundehotel geben. Auch hier liegen die durchschnittlichen Kosten pro Stunde zwischen 15€ und 20€. Je nach Urlaubslänge wird es also dementsprechend teuer.

    In der Dokumentation "Ausgerechnet" des WDRs findest du eine durchschnittliche Gesamtübersicht der Kosten, die bei der Hundehaltung von der Anschaffung bis zur Beerdigung entstehen.

     

    Welche Rasse passt zu mir?

    Das Aussehen spielt nicht nur bei der Partnerwahl unter Zweibeinern eine große Rolle, sondern auch  wenn man sich einen vierbeinigen Begleiter in die Familie holen will. Allerdings solltest du bei deinem neuen Haustier nicht nur auf die Optik achten, sondern dir viel mehr überlegen, welche Rasse zu dir passt. Denn verschiedene Hunderassen haben verschiedene Eigenschaften, unterscheiden sich in der Körpergröße und es gibt Unterschiede in der Reinrassigkeit.

    Eigenschaftenrassehund, mischling
    Jede Hunderasse hat verschiedene Eigenschaften: Goldenretriever gelten als besonders famliienfreundlich, Labradore lieben Wasser und Australian Shephards brauchen besonders viel Bewegung... Überlege dir welche der angeborenen Eigenschaften gut zu dir passen. Eigenschaften bedeuten allerdings nur, dass dein Hund zu bestimmten Verhaltensweisen neigt. Trotzdem haben auch Hunde gleicher Rassen immernoch einen eigenen Charakter und können sich auch anders verhalten, als es für die Rasse üblich ist. Lerne deinen Hund also vorher kennen, um einzuschätzen, ob sein Charakter zu dir passt. Das macht das Zusammenleben für euch beide leichter. 
     
    Körpergröße
    Hunde unterschiedlicher Rassen unterscheiden sich auch in ihrer Körpergröße. Auch die solltest du bei einem Kauf berücksichten und überprüfen, ob in deinem Zuhause genug Platz ist und ob du dir einen großen Hund leisten kannst. Ein weiterer Faktor ist die Frage, ob du deinen Hund an der Leine halten kannst? Große Tiere können über 50Kg wiegen und sind enorme Kraftpakete. Um die Sicherheit deines Tieres und deiner Mitmenschen zu gewährleisten, solltest du in der Lage sein, dein Tier unter Kontrolle zu haben, auch wenn es an der Leine zieht oder plötzlich losrennt.
    Reinrassig oder Mischling?
    Eine weitere Entscheidung, die du treffen solltest, ist die Wahl der Reinrassigkeit. Reinrassige Hunde haben einen höheren Anschaffungspreis und können teilweise überzüchtet sein. Somit sind sie oft anfällig für Erbkrankheiten, können z.B. schlechter Atmen wegen eingedrückter, zurückgezüchteter Schnauzen oder haben Gelenkprobleme. Mischlinge haben deswegen oft eine höhere Lebenserwartung und sind nicht so anfällig für Krankheiten. Außerdem ist ihr Anschaffungspreis deutlich niredriger.

     

    Hündin oder Rüde?

    Wenn du die richtige Rasse gefunden hast, stellt sich die Frage nach dem Geschlecht. Hündin oder Rüde? Gibt es da überhaupt Unterschiede?

    Klischees, dass Hündinnen verschmuster oder Rüden dominanter sind, kann man nicht mehr nur auf das Geschlecht zurückführen. Das Verhalten hat vor allem mit der Rasse und dem Charakter des einzelnen Tieres zu tun. Denn es gibt sowohl total verschmuste Rüden als auch dominante Hündinnen. Die Wahl des Geschlchts ist also eher Geschmackssache.

     

    Jung oder alt?

    Einen Hund behält man nicht nur für ein paar Wochen, sondern fürs Leben. Deshalb ist es wichtig in die Zukunft zu planen und dir Gedanken zu machen, wie lange dein Hund bei dir bleiben kann und was er für eine Lebenswerwartung hat. Wenn du nur einen tierischen Begleiter für ein paar Jahre suchst, solltest du dir einen älteren Hund anschaffen und ihm ein schönes Zuhause geben. Wenn du dir aber durchaus vorstellen kannst die nächsten 10-15 Jahre mit deinem Vierbeiner zusammenzuleben, kannst du dir auch einen Welpen ins Haus holen.


    Verschiedene Bedürfnissewelpe, alter hund
    Abgesehen von der Lebenserwartung verändern sich auch die Ansprüche der Tiere im Alter. Junge Hunde brauchen viel Bewegung und wollen gefordert werden. Sie sind verspielt und brauchen viel Aufmerksamkeit. Ältere hingegen mögen es eher ruhig und gemütlich. Sie schlafen viel und sind je nach Gesundheit nicht mehr so ausdauernd. Überlege dir wie dein Alltag aussieht und ob du die anspruchsvollen Bedürfnisse von jungen Hunden erfüllen kannst oder damit zurechtkommst, dass ein älterer Hund zwar oft weniger Bewegung braucht, dafür aber anfälliger für Krankheiten ist.
     
    Erziehung
    Wenn du dich für einen Welpen entscheidest, musst du ihn komplett erziehen. Denn er kennt weder „Sitz“ noch „Aus“, ist noch nicht stubenrein und spielt mit allem, was nicht niet- und nagelfest ist. Der Vorteil ist aber, dass du den Hund nach deinem Belieben erziehen kannst. Ältere Hunde, die bereits aus anderen Familien oder dem Tierheim kommen, sind oft schon erzogen. Es kann aber sein, dass sie sich Verhaltensweisen angewöhnt haben oder ihnen beibgebracht wurden, die dich als Halter stören. In solchen Fällen brauchst du besonders viel Geduld die Hunde umzutrainieren.

     

    Woher kommt dein Hund?

    Wenn die Frage nach dem Alter erst einmal geklärt ist, kommt schon die nächste. Woher bekommst du denn eigentlich deinen Hund? Hast du Anzeigen von Privatpersonen gesehen, die ihren Vierbeiner abgeben wollen oder gehst du gezielt zu einem Züchter? Gibst du einem Hund aus dem Tierheim ein neues Zuhause oder nimmst du sogar ein Tier aus dem Ausland bei dir auf? Egal, wo du deinen Vierbeiner herbekommst: Damit deinem Hund die Trennung und spätere Neugewöhnung leichter fällt, ist es ratsam etwas aus seinem alten Zuhause mitzunehmen. Das kann entweder das Körbchen, die Kuscheldecke oder das Lieblingsspielzeug sein.
    Auf jeden Fall solltest du dir alle Dokumente über das Tier mitgeben lassen. Am wichtigsten sind hierbei der Kaufvertrag, Impfausweis und bei Züchtern zusätzlich noch die Ahnentafel.

     

    Privatpersonen
    Man findet immer mehr Anzeigen in der Zeitung und im Internet, wo Privatpersonen ihren Hund abgeben. Die häufigsten Gründe sind Zeitmangel oder Allergien. Einige geben aber auch Welpen ab, wenn ihre Hündin Junge zur Welt gebracht hat . Suche auf jeden Fall den persönlichen Kontakt mit dem Verkäufer und lerne ihn und den Hund kennen. Denn du weißt nicht, wie er das Tier vorher behandelt hat oder ob es gesund ist.
    Tiere von Privatpersonen sind meist schon sozialisiert und erzogen, allerdings braucht es seine Zeit bis zwischen dir und dem Hund eine Bindung entsteht.
     
    Züchter
    Züchter verlangen oft hohe Preise, denn sie werben mit der Reinrassigkeit ihrer Zucht. Aber nicht jeder Züchter ist gleich seriös. Bei der Zucht handelt es sich um die kontrollierte Weiterverbung des Erbmaterials, wobei es vor allem um Aussehen und bestimmte Verhaltensweisen geht. Seröse Züchter gehören meist einem Verein oder Verband an. Sie besitzen ausführliche Dokumentationen über die Herkunft, Stammbäume/Ahnentafeln, etc. des Hundes. Außerdem können sie die Bedingungen vorgeben, wie der Hund aufwachsen soll. Jeder Verein hat eine Zuchtordnung, in der alle einzuhaltenden Vorschriften stehen.
     
    Tierheim
    Wenn du dich für einen Hund aus dem Tierheim entscheidest, sind es meistens Mischlinge mit eher unbekannter Herkunft. Es ist oft schwer zu sagen aus welchen Rassen sie sich genau zusammensetzen. Diese Tiere haben möglicherweise keine glückliche Vergangenheit und können deshalb ängstlich oder aggressiv reagieren. Aber trotzdem sollte man diese Hunde nicht aufgeben und ihnen ein neues Zuhause geben.
    Seriöse Tierheime verlangen eine Schutzgebühr und werden von dir einige Angaben zu deiner Person, deinem Familienstand und deiner Wohnlage verlangen. So soll sichergestellt werden, dass der Hund in gute Hände kommt.
     
     
    Ausland
    Es gibt auch die Möglichkeit Hunde aus dem Ausland zu kaufen. Die Herkunft der Tiere kann oft nicht genau bestimmt werden, aber viele von ihnen kommen von der Straße oder wurden aus umliegendenTötungsstationen gerettet. Durch ihre Vergangenheit verhalten sich auch diese Hunde meistens ängstlich oder agressiv. Sie brauchen sehr viel Zeit und Liebe, um sich in ihrem neuen Zuhause einzugewöhnen. Zusätzliche Geduld müsstest du auch in Erziehung und Stubenreinheit investieren.
    WICHTIG: Bei seriösen Angeboten werden die Hunde über Tierschutzvereine nach Deutschland geholt. Dort werden sie geimpft und aufgepeppelt, deshalb fällt üblicherweise beim Kauf eine Schutzgebühr an.

     

    Rechtliches

    Als neue/r Hundebesitzer/in musst du auch einige Pflichten erfüllen. Informiere dich welche dieser Pflichten du in deinem Bundesland oder deiner Gemeinde erfüllen musst. In vielen Orten herrscht Leinenpflicht. Außerdem fallen meistens Kosten für Hundesteuer, Hundehaftpflichtversicherung und Chippen an (siehe Punkt Kosten).

     

     

    Noch kein Weihnachtsgeschenk?

    Dezember 18, 2015

    Weihnachten steht vor der Tür und Mensch - und somit auch Hund - sind total im Stress. Was soll ich bloß verschenken? Den Schal gab es doch schon letztes Jahr und Bücher haben meine Lieben schon genug? Vielleicht Kerzen oder Weihnachtsdekoration? – Nein, das sind ja alles nur Staubfänger...
    Wie wäre es denn, wenn du einfach mal Hundezubehör?

    Bis zum 31.12.2015 einfach den Gutscheincode XMAS2015 eingeben und versankostenfrei bestellen!

     Kleine Accessoires
    Weihnachtsgeschenk Hundezubehör

    Statt Halsschmuck für den Menschen, einfach Halsschmuck für den Hund. Zum Beispiel das dunkelrote Halsband von Alcott mit Neoprenpolsterung und Reflektstreifen. Deine Fellnase freut sich über den Komfort und sieht auch noch verdammt gut aus. Passend dazu vielleicht noch einen kleinen Anhänger? Schmuck zu Weihnachten muss also nicht immer teuer –oder für Menschen –sein.

    Wenn es etwas auffälliger sein darf, können wir dir auch unsere Bandanas für Hunde in neongelb- oder orange empfehlen. Durch die grelle Farbe und die Reflektoren sind sie das ideale Geschenk für mehr Sichtbarkeit im Dunkeln.

    Probier’s mal mit Gemütlichkeit

    Hast du schon einmal Gemütlichkeit verschenkt oder geschenkt bekommen? Eine schöne flauschige Decke, wo du dich so richtig einkuscheln kannst? Oder ein Bett, dass so gemütlich ist, dass du gar nicht mehr aufstehen möchtest? Warum nicht auch deinem Hund diesen Kofort bieten?

    Wenn du deinen Vierbeiner nicht direkt auf dem Sofa haben möchtest, kannst du einfach eine Fleecedecke von Alcott unterlegen und ihr könnt euch zusammen einkuscheln. Für alle, die es eher nach draußen zieht, sind die Outdoordecken mit nässeabweisender Unterseite gut geeignet. Und wenn es dann Schlafenszeit ist und du in dein Bett gehst, kann auch deine Fellnase es sich in seinem eigenen Bettchen gemütlich machen. Für die Abenteurer unter auch haben wir auch einen Hundeschlafsack im Sortiment.

    Was zum Spielen

    Genau wie Kinder, freuen auch sich auch Hunde über Spielzeug. Mehr noch über gemeinsames Spielen mit ihren Menschen. Jetzt im Winter wird weniger draußen getobt und Bälle oder andere Wurfspielsachen werden in Schubladen verstaut. Wenn du trotzdem nicht auf den Spielspaß verzichten möchtest, hat Alcott genau das Richtige für dich. Das Quietsch- und Knister-Plüschtier macht Geräusche und hält deine Vierbeiner auf Trab, ohne, dass dafür viel Platz benötigt wird und der Weihnachtsbaum eventuell darunter leidet. Wenn das Knistern deiner Fellnase doch eher suspekt ist, gibt es als Alternative auch das Storybook Plüschtier zum Spielen für Hund und Mensch.

    Sicherheit geht vor

    In der Weihnachtszeit können für Hunde auch einige Gefahren lauern: Scherben unter dem Tannenbaum durch zerbrochene Weihnachtskugeln oder draußen in der Kälte mit Streusalz bedeckte Straßen. Zur Vorbeugung von Schnittverletzungen sind die Abenteuerstiefel für dein Haustier gut geeignet, falls aber doch eine Scherbe in der Pfote steckt oder das Streusalz deinem Hund zugesetzt hat, kannst du deinen Liebling auch schnell und leicht mit unserem Erste-Hife-Set für Hunde selbst verarzten. Gegen die Kälte ist eine Hundejacke das ideale Geschenk, denn gerade Hunde mit kurzen Beinen und dünnem Fell reagieren empfindlich auf Minustemperaturen.

    Übrigens freut sich nicht nur die Fellnase über Hundezubehör, sondern auch ihre Herrchen und Frauchen. Denn ist ihr Hund glücklich, so sind sie es auch.

    Wir wünschen dir viele Spaß beim Shoppen und wünschen frohe Weihnachten!


    Lecker leichte Hundekekse

    Dezember 15, 2015


    Jetzt in der Weihnachtszeit hat die hauseigene Weihnachtsbäckerei ihre Türen wieder sperrangelweit geöffnet. Aber wer sagt denn eigentlich, dass Kekse nur uns Menschen schmecken? Warum nicht einfach mal etwas Neues ausprobieren und für unsere Vierbeiner ein paar Plätzchen backen? Es muss nicht immer fleischig sein. Zwar gefallen Leber und co. dem Hundegaumen besonders gut, es gibt aber auch leckere vegetarische Rezepte, die beiden schmecken: Hund und Mensch.

    Du kannst dich auch selbst kreativ austoben und eigene Rezepte erstellen oder die Grundrezepte nach eigenem Belieben verfeinern. Benutze am Besten glutenfreies Getreide wie Reis- oder Maismehl oder Hirse, da sonst Allergien entstehen könnten. Eine bessere Alternative für Weizenmehl ist Roggen- oder Dinkelmehl Außerdem sind die Hundekekse nur als Leckerli und nicht als vollwertiges Futter gedacht. Denn auch bei Hunden gilt: Kekse nur ins Maßen, nicht in Massen.

    Schokolade, Zucker, Avocados, Zwiebeln, Salz , scharfe Gewürze, Kakao, etc. und chemische Zusatzstoffe gehören nicht in die Hundekekse!

    Als Mehl sind Maismehl, Hirsemehl, Vollkornmehl, Roggenmehl oder Dinkelmehl am besten geeignet

    Grundrezept:

    300g Mehl
    100ml Wasser
    100ml Öl
    1 Ei

    Alle Zutaten vermengen und zu einem glatten Teig ausrollen. Den Teig nun entweder ausstechen oder auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech in kleine Rechtecke schneiden. Bei 150°C in den Backofen schieben und backen bis sie goldbraun sind. Vor dem Füttern müssen die Hundekekse abkühlen und aushärten.

    Für den Geschmack:

    • Hackfleisch
    • Leberwurst
    • Möhren
    • Bananen
    • Thunfisch
    • Quark
    • Hüttenkäse
    • Schinken
    • Kräuter
    • etc.

    Durch das Hinzufügen von Geschmacksrichtungen, verändert sich die Konsistenz des Teiges. In dem Fall die Menge an Mehl und Wasser/Öl anpassen oder ein weiteres Ei hinzufügen.

    Hundekekse

    Leberwurstflöckchen
    200g Haferflocken
    3 Eier
    125g Leberwurst

    Haferflocken und Eier kräftig verrühren und dann die Leberwurst unterkneten. Backpapier auf ein Blech legen und den Teig zu kleinen Flöckchen formen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C ca. 10 Minuten backen.

     

    Bananenkleckse
    2 ¼ Tassen Vollkornflocken
    1 Banane (pürriert)
    1 Ei
    ½ Tasse Wasser
    1 TL Honig

    Alle Zutaten in einer Schüssel gut vermischen und auf einem mit Backpapier belegten Backblech kleine Teig-Häufchen platzieren. Die Hundekekse sind nach ca. 25-30 Minuten backen bei 150°C fertig.

     

    Thunfischkekse
    400g Mehl
    2 Dosen Thunfisch (mit Flüssigkeit)
    50g Quark
    1 Ei
    1 EL Petersilie
    Etw. Wasser nach Bedarf

    Thunfisch (inkl. Flüssigkeit), Quark, Petersilie, Ei und evtl. Wasser in einer großen Schüssel miteinander vermischen. Dann das Mehl hinzugeben und alles zu einem Teig kneten. Wahlweise den Teig eine halbe Stunde kaltstellen, dann lässt er sich besser ausrollen. Dann den Teig ausstechen und bei 150°C auf einem mit Backpapier belegten Backblech inden Ofen schieben. Nach ca. 30 Minuten sind die Hundekekse fertig. Wenn sie noch zu weich sind, kannst du sie auch bei geringerer Hitze kurz weiterbacken lassen. Beim Abkühlen härten sie auch noch ein bisschen aus. VIEL SPASS BEIM BACKEN! :D

    Glühwein, Punsch und Schmalzkuchen soweit die Nase reicht. Die Weihnachtsmarkt-Saison ist in vollem Gange. Doch was auf uns Menschen nach einem langen Arbeitstag gemütlich und entspannend wirkt, kann für deinen Hund zu purem Stress werden.

    Es kommt auf den Charakter an

    Nicht nur Menschen, sondern auch Hunde haben unterschiedliche Persönlichkeiten. Deswegen ist der Charakter deines Vierbeiners entscheidend, ob du ihn mit auf den Weihnachtsmarkt nehmen solltest oder nicht. Während du deinen Hund, ist er ängstlich, schreckhaft oder unsicher, lieber zu Hause lassen solltest, kannst du einen zutraulichen und selbstsicheren Hund durchaus mit auf den Weihnachtsmarkt nehmen. So ein Ausflug bietet deinem Vierbeiner und dir zwar Abwechslung, aber trotzdem ist der Stress für das Tier nicht zu unterschätzen.

    Reizüberflutung für Hundeohren und -nase

    Jingle Bells, Jingle… It’s beginning to look a lot like christmas… Was wäre ein Weihnachtsmarkt ohne Weihnachtslieder? An jedem Stand ertönen die bekannten Melodien und versetzen die Zweibeiner in Weihnachtsstimmung. Für deinen Vierbeiner ist die Geräuschkulisse keineswegs angenehm, denn durch sein ausgeprägtes Gehör, nimmt dein Hund einen größeren Frequenzbereich wahr und kann Geräusche zehnmal genauer lokalisieren als der Mensch. Zudem sind Hunde schreckhaft und können auf plötzliche oder laute Töne ängstlich oder aggressiv reagieren.

    Nicht nur der Hörsinn ist bei deinem Hund stärker ausgeprägt, auch sein Riechzentrum ist 40 mal größer als das eines Menschen. Er nimmt also deutlich mehr Gerüche wahr und kann sogar den Verlauf und die Richtung des Geruchs genau analysieren. Gerade auf dem Weihnachtsmarkt wo Pommes, Schmalzkuchen, Glühwein und andere menschliche Leckereien angeboten werden, wird dein Hund mit den gerüchlichen Eindrücken überflutet.

    Weihnachtsmarkt mit Hund

    Überall Menschen

    Oh wie süß! Darf man den streicheln? Wir alle kennen es, wenn wir mit unserem Hund unterwegs sind und Personen auf uns zu kommen, die ganz begeistert sind von unserem flauschigen Begleiter. Auf dem Weihnachtsmarkt kommen solche Begegnungen öfter vor. Menschen dicht aneinander gedrängt und dein Hund mittendrin. Purer Stress. Versetze dich einmal in deinen Hund hinein: Gefangen in einer Masse von Menschen, die in jede erdenkliche Richtung um dich herumlaufen. Überall Beine: vor dir, hinter dir, links und rechts neben dir. Hände von oben, die nach dir greifen, dich anfassen und streichen wollen. Ein kleiner Rempler von der Seite, ein leichter Tritt auf die Pfote. Das bedeutet der Weihnachtsmarktbesuch für deinen Hund. Er fühlt sich beengt und unsicher und kann dadurch ängstlich oder sogar aggressiv reagieren. Gerade mit schreckhaften und unsicheren Hunden ist der Weihnachtsmarktbesuch eine schlechte Idee.

    Gefahren auf dem Boden

    Viele Menschen hinterlassen viel Müll. Deswegen solltest du deinen Hund auf dem Weihnachtsmarkt immer im Auge behalten. Hier ein Stückchen Wurst mit Senf, ein paar Meter weiter eine gebrannte Mandel... Du weißt nie wie lange die Lebensmittelreste schon dort liegen oder was sie genau enthalten, deswegen aufpassen, was dein Hund frisst. Außerdem liegt nicht nur Essbares am Boden, sondern auch Dreck und Scherben von zerbrochenen Glühweinbechern.

    Weihnachtsmarkt mit Hund: Jein!

    Es gibt keine allgemeine Antwort auf diese Frage, denn die Antwort hängt von den oben aufgführten Faktoren ab. Letztendlich solltest du deinen Hund kennen und richtig einschätzen können wie viel Stress für ihn zumutbar ist. Wenn du dich entscheidest mit deinem Hund auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, solltest du Folgendes beachten:
    Suche dir einen kleineren Weihnachtsmarkt aus. Dort ist meist weniger los als auf den Märkten in der Innenstadt und weniger Menschen bedeuten weniger Stress für deinen Hund. Viele Besucher gehen im Anschluss von der Arbeit auf den Weihnachtsmarkt, deshalb solltest du diese Stoßzeiten vermeiden und dir eine ruhigere Tageszeit aussuchen. Führe deinen Hund auf jeden Fall an der kurzen Leine, so kannst du besser kontrollieren, dass dein Vierbeiner keine Lebensmittel vom Boden frisst, in Scherben tritt oder unter die Füße der anderen Besucher läuft. Kleinere Hunde solltest du zur Sicherheit lieber auf den Arm nehmen, da sie auf dem Boden schnell übersehen werden können. Eine Alternative wären extra organisierte

    Oh wie schön, es schneit! Es ist kalt und der Frost glänzt in der Sonne. Also Jacke an und ab mit deinem Hund nach draußen ins Abenteuer. Aber Vorsicht, denn bei starken Minustemperaturen kann es ohne die richtige Ausrüstung auch für deine Fellnase zu kalt sein. 

    Auch Hunde frieren

    Mutter Natur hat unsere Vierbeiner zwar mit schützendem Fell versorgt, doch gerade Hunden mit dünnem oder kurzem Fell (z.B. Dalmatinern, Boxern, etc.) fehlt die wärmende Unterwolle, weshalb sie anfälliger auf Kälte reagieren. Auch kleine Tiere wie Terrier oder Dackel sind empfindlicher in Bezug auf niedrige Temperaturen, da sie aufgrund ihrer kurzen Beine sehr nah am kalten Boden sind. Je kühler es draußen ist, desto schneller sinkt die Körpertemperatur bei Hunden und auch Menschen. Deswegen solltest du darauf achten, dass dein Vierbeiner in Bewegung bleibt und nicht zu all zu lange stillsitzt. Schleißlich gilt auch bei Hunden: Bewegung hält warm. Damit sich dein treuer Begleiter aber trotzdem keine Blasen- oder Nierenentzündung holt, kannst du einfache vorbeugende Maßnahmen treffen. So wie für Menschen, gibt es nämlich auch für Hunde gefütterte Jacken. Die halten schön warm und sind super gemütlich.

    Streusalz tut den Hundepfoten weh

    Für uns Menschen mag es eine Erleichterung sein, auf gestreuten Wegen zu spazieren. Die Rutschgefahr ist gebannt und wir können entspannt sein, ohne Angst auszurutschen. Wir Menschen tragen allerdings auch Schuhe und merken deshalb das Streusalz unter unseren Füßen nicht. Anders bei unseren Hunden. In den Zwischenräumen unter ihren Pfoten sammeln sich die kleinen Körner und können starke Schmerzen verursachen. Durch das Salz trocknen die Ballen aus und können einreißen. Spült deshalb nach eurem Spaziergang die Hundepfoten mit warmen Wasser ab und trocknet sie gut ab. Für noch mehr Sicherheit gibt es von Alcott auch Stiefel für Hunde. Damit müsst ihr euch keine Sorgen mehr machen, dass eurer Liebling über schmerzende Füßchen klagt. Zusätzlich könnt ihr die Pfoten noch mit Vaseline oder Melkfett einreiben, was sie geschmeidig macht, ähnlich der Handcreme bei uns Menschen.

    Zu viel Schnee fressen ist gefährlich

    Mmh lecker! Schneeeee! Dein Hund kann gar nicht genug davon bekommen? Aufgepasst: In Maßen ist das Fressen von Schnee gar kein Problem. Doch zu viel der eiskalten Leckerei reizt Magen und Rachen und führt zu Erbrechen und Durchfall oder im schlimmsten Fall zu einer Mandel- oder Magenschleimhautentzündung. Zudem kann der Schnee am Straßenrand Schadstoffe oder Streusalz enthalten, was im Hundemagen zu blutigen Entzündungen führen kann. Behalte deinen Vierbeiner im Auge und achte darauf, dass er keine übermäßig großen Mengen an Schnee zu sich nimmt.

    Es regnet, stürmt und ist kalt. Wir alle kennen diese Tage, an denen wir es uns am liebsten den ganzen Tag drinnen gemütlich machen würden. Selbst unsere Fellnasen wollen manchmal keine Pfote vor die Tür setzen. Aber zum Glück gibt es auch für zu Hause tolle Möglichkeiten, deinen Hund zu beschäftigen und das Abenteuer direkt ins Wohnzimmer zu holen.

    (Such)spiele

    Lass deinen Hund seine Sinne benutzen und spiele zum Beispiel Such- oder Schnüffelspiele mit ihm. Dazu versteckst du einfach ein paar Leckerlis in deiner Wohnung und lässt deine Fellnase auf Fährtensuche gehen. Du kannst den Schwierigkeitsgrad verändern, in dem du schwerere Verstecke wählst oder Leckerlis mit unterschiedlicher Geruchsintensität benutzt. Je stärker der Geruch, desto schneller findet dein Hund das Versteck.
    Wenn du merkst, dass deine Spürnase Schwierigkeiten hat, die Leckerlis zu erschnüffeln oder dich oft hilfesuchend ansieht, kannst du auch kleine Hinweise geben. Zeige beispielsweise mit dem Finger in die Richtung eines Verstecks und ermutige dein Tier weiterzusuchen.
    Merke dir dazu am besten an welchen Stellen du die Leckerlis versteckt hast. Dann kannst du deinem Hund Tipps geben und falls er doch nicht alle entdeckt, die Leckerlis wieder einräumen.

    Gehirn-Jogging

    Du kannst mit deinem Hund auch Spiele spielen, die ihn geistig fordern. Am bekanntesten ist das Becherspiel, was du ganz einfach zu Hause ausprobieren kannst. Fange zunächst mit einem Becher an, unter dem du vor den Augen deines Hundes ein Leckerli versteckst. Fordere ihn dann auf sich das Futter zu holen und wiederhole diese Übung bis du überzeugt bist, dass dein Vierbeiner sicher kombiniert hat, dass das Leckerli unter dem Becher liegt. Nimm nun einen zweiten Becher hinzu. Platziere das Leckerli unter einem der zwei Becher und fordere deinen Hund erneut auf, sich das Leckerli zu holen. Je öfter du dieses Spiel übst, desto sicherer wird dein vierbeiniger Freund. Auch hier kannst du die Schwierigkeit erhöhen, in dem du beispielsweise die beiden Becher hin und her schiebst oder einen dritten Becher dazu nimmst. Achte aber darauf, deinen Hund nicht zu überfordern.

    Indoor-Parcours

    Eine weitere Möglichkeit deinen Vierbeiner in der Wohnung auszulasten ist ein Indoor-Parcours. Dafür kannst du aus verschiedenen Haushaltsgegenständen Hindernisse bauen, die dein Hund überwindet. So holst du dir das Abenteuer direkt ins Wohnzimmer. Baue zB. einen Tunnel aus Decken, die du über zwei Stuhllehnen hängst oder funktioniere einen Besenstiel als Sprunghindernis um. Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt und dein Vierbeiner kann sich auch in der Wohnung etwas austoben.
    Wichtig ist, dass du sichere Konstruktionen baust, damit sich dein kleiner Abenteurer nicht verletzt.

    Hundespielzeug

    Wenn dein Hund nach so viel Action immer noch beschäftigt werden möchte, kannst du ihm auch Hundespielzeug wie zB. das Quietsch- und Knister-Spielzeug von Alcott geben. Das ist nicht nur für das gemeinsame Spielen super geeignet, dein treuer Freund kann sich damit auch lange Zeit selbst beschäftigen.

    So hast du auch bei schlechtem Wetter viel Spaß mit deinem Hund, ohne dass Langeweile auftritt. Und für noch mehr abwechslungsreiche Abenteuer kannst du die Spiele und Übungen beim nächsten Mal auch variieren.
    Lass uns an deinen Spielideen und Hindernisparcours teilhaben und schicke uns deine schönsten Fotos an lucie@alcottadventures.de

     

    Der Herbst ist da: Morgens ist es neblig und abends wird es früher dunkel. Der Spaziergang mit dem Hund kann in dieser Jahreszeit zu einer echten Gefahr werden. Wenn du im Dunkeln nicht auf deine Abenteuer verzichten möchtest, helfen dir diese Tipps, damit du auch in der Dunkelheit positiv auffällst.

    1. Behalte deinen Hund im AugeMit dem Neon Bandana von Alcott ist dein Hund auch im Dunkeln gut sichtbar.

    Uns allen passiert es manchmal, dass wir abgelenkt sind und für ein paar Sekunden einmal nicht auf unseren vierbeinigen Liebling schauen. Das kann schnell zu einer Gefahr werden.  Nimm am besten eine Taschenlampe mit, damit kannst du nicht nur dein Sichtfeld erweitern, sondern auch deinen Hund schnell wiederfinden, falls er gerade auf Spurensuche gegangen ist. Gerade im Dunkeln, solltest du darauf achten, dass du deinen Hund immer im Auge behältst und notfalls schnell reagieren kannst, bevor etwas passiert.

     2. Leine deinen Hund an

    Dein Hund ist ein Abenteurer und geht auch im Dunkeln auf Entdeckungsreise. Damit es für dich einfacher ist, ihn im Auge zu behalten, solltest du deinen Hund anleinen. So bleibt er in deiner Nähe, wenn er mal wieder seiner Spürnase folgt und du bist während des Gassigehens entspannter. Unsere Hunde  können in der Dunkelheit zwar besser sehen als wir Menschen, aber gerade für schreckhafte Tiere bietet eine Leine große Sicherheit. Und auch andere Fußgänger werden froh sein, nicht plötzlich von einem dunklen Schatten überrascht zu werden. 

     3. Seid sichtbar für Andere

    Das Wichtigste für ein sicheres Abenteuer in der dunklen Jahreszeit, ist die richtige Kleidung für dich und deinen Hund. Macht euch sichtbar. Gerade im Dunkeln ist es für Rad- und Autofahrer schwer, jeden Schatten zu erkennen und rechtzeitig zu reagieren. Statte dich und deine Fellnase also mit ausreichend Reflekt-Zubehör von aus. Andere Verkehrsteilnehmer sehen dich und deinen vierbeinigen Abenteurer früher und du minimierst das Risiko eines Zusammenstoßes.
    Benutze helle Farben wie Neongelb oder Neon-Orange, damit du früher gesehen wirt. Die Alcott Reflekt-Artikel gibt es in vielen Varitationen und jeder hat seine Vorlieben. Such dir das Zubehör aus, das dir am besten gefällt: Oft reicht für den Hund schon ein kleines Neon Bandana mit reflektierenden Applikationen. Du kannst deinem treuen Freund aber auch eine Neon Hundeweste anziehen. Nicht nur dein Vierbeiner sollte gut sichtbar sein, auch du selbst solltest dich entsprechend ausrüsten. Mit den Warnwesten von Alcott fällst du nicht nur positiv auf, du bist auch ein gutes Vorbild für andere Hundebesitzer. Damit das Abenteuer im Dunkeln für alle Beteiligten sicherer wird.

    Jetzt bist du für deine nächtlichen Spaziergänge bestens vorbereitet und kannst sicher mit deinem Hund auf Entdeckungsreise gehen. Viel Spaß im Abenteuer!

    Ob es sich um einen Ausflug ins Blaue oder den Weg zum nächsten großen Abenteuer handelt: Manchmal geht es einfach nicht ohne Auto und dein vierbeiniger Freund darf als Beifahrer natürlich nicht fehlen.

    Gestalte die Fahrt so angenehm wie möglich

    Es ist schon für Menschen schwer, mehrere Stunden im Auto zu verbringen. Für einen gut gesicherten Vierbeiner ist es noch schwerer. Mach ihm deswegen die Fahrt so angenehm wie möglich. Statte seinen Platz im Auto mit vertrauten Decken und Spielzeug aus.

    Gönnt euch Pausen

    Alle zwei bis drei Stunden solltest du eine Pause einlegen, auch wenn du es eilig hast. Zusammen mit deinem vierbeinigen Begleiter kannst du dir dann die Beine vertreten. Das tut Zweibeinern genauso gut wie Vierbeinern. Vergiss nicht, dein Hund seine Notdurft verrichten zu lassen. Ideal wäre es, wenn du deine Pausen an den üblichen Gassi-Rhythmus deines Hundes anpasst.

    Wasser und Diät für reisende Vierbeiner

    Genug Wasser sollte natürlich auch immer vorhanden sein. Auf der Fahrt geht das bequem mit der Alcott Trinkflasche mit Napf. Allerdings sollte dein vierbeiniger Freund mindestens zwei Stunden, besser noch vier Stunden vor der Fahrt nichts mehr essen. Viele Hunde haben einen unruhigen Magen und auf diese Weise kannst du kleinen Missgeschicken vorbeugen.

    Knigge für Beifahrer

    Dein Beifahrer sollte zu eurer eigenen Sicherheit auch auf dich hören. Im Auto ist er bereits entsprechend von dir gesichert worden. Trotzdem beendest du eine übermäßige Unruhe deines Hundes am besten sofort. Hierbei können dir die Alcott Beruhigungssnacks helfen. Nicht nur, dass dein Hund durch viel Bewegung eine ungünstige Position bei einem Unfall haben kann, er kann dich auch so sehr ablenken, dass es erst zu einem Unfall kommt. Auch wenn ihr eine Pause macht oder am Ziel seid, ist es wichtig, dass dein Hund nicht sofort das Weite sucht, sobald du ihn von seinem Gurt erlöst oder die Transportbox öffnest. Schnell kann ein vierbeiniger Abenteurer Gefahren wie vorbeifahrende Autos übersehen.

    Personalausweis, Reisepass und Impfpass für den Hund

    Der Impfpass deines vierbeinigen Freundes darf im Urlaub nicht fehlen. Falls mal etwas passiert, kann der Tierarzt mit einem Blick in den Impfpass zumindest feststellen, wogegen dein Hund bereits immun ist. Für den problemlosen Übergang an Grenzen brauchst du den Impfpass sogar unbedingt. Das gleiche gilt für öffentliche Hundeveranstaltungen.

    Wir hoffen, ihr kommt sicher zu eurem nächsten Abenteuer und wünschen euch bereits jetzt viel Spaß dabei!

    Ob es sich um einen Ausflug ins Blaue oder den Weg zum nächsten großen Abenteuer handelt: Manchmal geht es einfach nicht ohne Auto und dein vierbeiniger Freund darf als Beifahrer natürlich nicht fehlen.

    Achte auf die Sicherheit deines Beifahrers

    Du schnallst dich vor dem Autofahren an. Nicht immer weil dir deine Sicherheit so wichtig ist, sondern weil der Gesetzgeber es so will. Aber zumindest bist du dadurch bei Unfällen geschützt. Dein vierbeiniger Beifahrer hat denselben Schutz verdient.

    Manchmal muss es schnell gehen und du lässt den Hund mal eben in den Kofferraum oder auf den Rücksitz springen und düst los. Aber offiziell gelten Hunde als Ladung. Und die muss auf der Fahrt bekanntlich gesichert werden, wenn du dir keine Bußgelder einhandeln willst. Versicherungen zahlen bei einem Unfall auch nicht, wenn dein Hund Schuld daran hat. Wie du deinen Hund sicherst, kannst du aber selbst entscheiden.

    Netze und Gitter

    Für größere Autos sind Netze und Gitter eine gängige Möglichkeit, um deinen Hund bei Unfällen zu schützen. Dadurch besteht auch die Gefahr nicht mehr, dass dein Hund plötzlich auf den Fahrersitz will und dich behindert. Netze wirken freundlicher als Gitter und sind meistens auch leichter im Innenraum anzubringen. Allerdings sind sie nicht so stabil wie Gitter. Auch wenn es für deinen Hund schmerzhafter ist gegen ein Gitter zu prallen, kannst du zumindest sicher sein, dass dieser Aufprall der letzte ist. Die Befestigungsbänder der Netze können nämlich schnell reißen. Je geringer die Abstände zwischen den Gitterrohren sind, desto weniger Verletzungsgefahr besteht. Das ist vor allem bei kleineren Hunden zu beachten.

    Anschnallen bitte!

    Wenn dein vierbeiniger Begleiter auf dem Rücksitz mitfahren soll, kann ein Sicherheitsgurt eine gute und bequeme Lösung sein. Du legst deinem Hund ein Geschirr um, das mit einem entsprechenden Sicherheitsgurt, wie zum Beispiel dem Alcott Sicherheitsgurt, am Gurtschloss befestigt wird. Der Gurt und das Geschirr sollten nicht nur gut sitzen und bequem sein, sondern auch aus festem Gewebe und gut verarbeitet sein. Nimm dir vor der Fahrt die Zeit, deinen Freund sorgfältig anzuschnallen. Der Gurt sollte nicht zu lang sein. Dein Hund soll zwar bequem liegen und die Position wechseln können, aber er soll nicht zu dir auf den Fahrersitz kommen. Wenn der Gurt zu lang ist besteht außerdem die Gefahr, dass dein Hund bei einem Aufprall umher geschleudert wird.

    Die gemütliche Höhle – Transportboxen

    Auch Transportboxen sind eine vielseitig einsetzbare Möglichkeit, um deinen Hund während der Fahrt zu sichern. Es gibt Boxen in allen Formen, Größen und aus jedem Material. Besonders geeignet für deinen persönlichen Gebrauch sind Boxen aus Hartplastik. Beim Kauf der Transportbox gilt es einiges zu beachten. Dein Hund sollte in der Box bequem liegen, sich umdrehen und auch mal aufsetzen können. Allerdings darf die Transportbox nicht zu groß sein, damit dein vierbeiniger Mitfahrer nicht darin herumgeschleudert wird.

    Auch an eine Transportbox musst du deinen Hund vielleicht erst gewöhnen. Stell die Box zu Hause auf und richte sie gemütlich mit Decken und Spielzeug ein. Die Alcott Fleece-Einlegematte kann eine einfache Transportbox zu einer gemütlichen Höhle machen. Locke deinen Freund zuerst mit Leckerlis hinein. Schon bald wird dein Hund die Transportbox lieben gelernt haben.

    Es ist wichtig, wo du die Transportbox während der Fahrt sicher platzieren kannst. Keinesfalls sollten Transportboxen ungesichert und frei liegen. Für kleinere Boxen eignet sich der Fußraum hinter den Vordersitzen. Größere Boxen stellst du am besten in den Kofferraum oder hinter die Rücksitze. Ist die Transportbox nicht passgenau zurrst du sie fest, damit dein vierbeiniger Mitfahrer nicht zusätzlich umher geschleudert wird. Außerdem solltest du die Box nach Möglichkeit quer zur Fahrtrichtung platzieren. Das federt das Gewicht deines Hundes breit ab, falls es zu einer Vollbremsung kommt, und vermindert das Verletzungsrisiko.

    Eile mit Weile

    Bei all der Vorfreude auf das nächste Abenteuer kann man die Sicherheit schon mal vergessen - oder ganz kühn in den Wind schlagen. Natürlich will jede Chance auf ein Abenteuer auch genutzt werden. Aber bring dich und deinen vierbeinigen Gefährten dabei nicht unnötig in Gefahr. Damit ihr auch in Zukunft viele spannende Abenteuer erleben könnt.

    Hier geht es zu Teil 3 - Gestalte die Fahrt so angenehm wie möglich